London an nur einem Wochenende erkunden… — Geht nicht? Geht doch! Aber lest selbst…

Februar und Sauwetter in Deutschland… Zeit, um mal wieder raus zu kommen und einen Männertrip zu unternehmen: Ein Wochenende in London! Ein Kumpel und ich sind den einstündigen Flug in die Weltmetropole London früh morgens angetreten, sodass wir uns bereits am frühen Samstag Morgen per Zug auf den Weg zur Liverpool Street machen konnten. Dort angekommen erwarteten uns bereits die ersten Sehenswürdigkeiten: der riesige Bahnhof und mit seiner unvergleichlichen Architektur ließen uns direkt die Kameras auspacken!

Tag 1: Mini-Sightseeing in London

Aufgrund der knappen Zeit mussten wir uns beim Sightseeing in London wirklich auf die Highlights konzentrieren. Deshalb machten wir uns nach intensivem Studieren des U-Bahn Plans auf Richtung Themse um anschließend am Wasser die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. Die Westminster Bridge mit Blick auf das London Eye und die Houses of Parliament mit dem anliegenden Big Ben eignete sich hierfür hervorragend. Auch die für die Krönung und Beisetzung englischer Könige verantwortliche Kirche Westminster Abbey war ein Besuch wert. Mit diesem Gedanken waren wir leider nicht alleine, sodass sich dort schon bereits am frühen Morgen mehrere tausend Leute tummelten. Wahrscheinlich lag’s am Wetter, denn das war, trotz vorhandener Vorurteile für das Londoner Regenwetter, erstaunlich gut — während es in Deutschland das ganze Wochenende über in Strömen regnete, hatten wir in England Glück und konnten die Stadt bei angenehmen 12°C erkunden.

Im weiteren Verlauf des ersten Tages haben wir uns mit Bus und U-Bahn quer durch die Weltmetropole bewegt, den Borough Market und Hotspots wie die Oxford Street, die als wohl bedeutendste und bekannteste Einkaufsstraße Londons gilt, der Piccadilly Circus mit seinen riesigen, als Leuchtreklame dienenden, LED-Bildschirmen, die gerade in der Dunkelheit ziemlich beeindruckend aussehen und schlussendlich natürlich noch die beleuchtete Tower Bridge. Natürlich haben wir uns auch den Besuch den großen M&M’s World Stores am Leicester Square nicht entgehen lassen. Wir konnten uns sogar der süßen Verführung wieder entziehen und sind ohne jegliche Ausgaben aus dem nach Schokoladenparfüm riechenden Laden gegangen.

Da wir bereits seit 4:30 Uhr auf den Beinen waren und um die 15 Kilometer Fußweg zurückgelegt hatten sind wir nach einem Burger und ein paar englischen Bieren zu unserer an der Tower Bridge gelegenen Airbnb-Unterkunft gefahren um am nächsten Tag fit für den zweiten Teil unseres Wochenendtrips zu sein.

London is one of the most enchanting places I’ve ever been on this planet. — Don Johnson

Tag 1: Märkte und Kultur

Für den zweiten und letzten Tag hatten wir geplant uns die letzten wichtigen Sehenswürdigkeiten und einige Märkte anzusehen, um sowohl Architektur und Kultur zu entdecken, aber auch um kulinarische Spezialitäten kennenzulernen.

Auf Tipp unserer Gastgeber fuhren wir aus unserer Unterkunft direkt in Richtung Brick Lane Market. Um den riesigen Markt herum befinden sich in Hinterhöfen und Seitenstraßen einige schöne Graffitis an Hauswänden, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind. Obwohl es noch früh am Morgen war, ließen wir es uns nicht nehmen uns auf dem Markt von Stand zu Stand durch die kulinarischen Köstlichkeiten zu probieren. Lecker!

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum aus Harry Potter bekannten Bahnhof King’s Cross und schauten uns dort unter anderem das Gleis 9¾ an. Als jemand, der kein Harry Potter Fan ist, lohnt sich der Besuch des Bahnhofs trotzdem, denn auch die Architektur ist beeindruckend! Daran anschließend ging es für uns weiter in den Stadtbezirk London Borough of Camden, wo uns schon der nächste Markt erwartete. Der Camden Market ist auf jeden Fall ein Besuch wert, denn er besteht aus fünf einzelnen Märkten, wo es sowohl etwas gegen den Hunger, als auch Dinge für den alltäglichen Gebrauch gibt: Kleidung oder Elektronikartikel – die Camden High Street ist voll mit Einzelhändlern. Der Camden Market gilt aus dem Grund auch als einer der bekanntesten Londoner Märkte.

Mittlerweile war es schon Nachmittag und wir sahen uns noch einer der größten Kirchen der Welt, die St Paul’s Cathedral, an. Anschließend ging es über die Millennium Bridge auf die andere Seite der Themse. Den Abend und somit auch das Wochenende ließen wir dann noch mit einem Gang durch Chinatown und einem kühlen Cider ausklingen, bevor es am Montag Morgen mit dem Flugzeug schon wieder zurück in die Heimat ging.

Fazit: Lohnt sich ein Wochenende in London?

London ist auf jeden Fall eine Reise wert und wie ihr seht lassen sich bereits an einem einzigen Wochenende die meisten Sehenswürdigkeiten entdecken! Gerade die kurze und einfache Anreise – eine Stunde Flugzeit und Flüge starten ab vielen deutschen Flughäfen – machen die Hauptstadt Englands zu einem einfachen, aber lohnenswertem Reiseziel für alle Teilzeit-Touristen. 🙂

London kennt ihr schon? Dann schaut euch doch mal unsere weiteren Ideen für Städtetrips an.